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Kooperationsmöglichkeit für 10 (vor)schulische Bildungseinrichtungen

Vom Projekt profitierten nicht nur die teilnehmenden Schulen wie HTL Wels, HTL Andorf, WRG/ORG der Franziskanerinnen Wels, VS Wilhering und der Kindergarten der Stadt Wels. Weitere Schulen und Kindergärten, die sich mit dem Thema Kunststoff und dessen Lebenszyklus näher beschäftigt haben, hatten die Möglichkeit sich für einen Kooperationszuschuss in der Höhe von € 1.000 zu bewerben. Diese Pauschalförderung sollte helfen, Unterrichtsprojekte durchzuführen und den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, in die Rolle von Forscherinnen und Forschern zu schlüpfen.

Kooperationsschulen und Ihre erfolgreich durchgeführten Projekte:

Projekttitel: "Eine Kunststoffkapsel erzählt ihren Weg - Eisteich - Kids drehen auf für Kinder im Südsudan"

Im Reguärunterreicht (7. Klasse) wurde die Theorie zur Polymerchemie durchgemacht. Im Laborunterricht erfolgten Kunststofftestungen: Dichtebestimmung, Löse- und Brennversuche, mechanische Beanspruchung. Verwendet wurden meist Kunststoffe aus dem täglichen Gebrauch. Für sehr Interessierte gab es die Möglichkeit den Young Polymer Scientists Kurs an der JKU zu besuchen. Daraus ergab sich im heurigen Schuljahr eine vorwissenschaftliche Arbeit zum Lebenszyklus von Polymeren in Kooperationen mit der JKU und RECENDT.

Projekttitel: "Eine Kunststoffkapsel erzählt ihren Weg - Eisteich - Kids drehen auf für Kinder im Südsudan"

Hier einige Ergebnisse aus dem Projekt:

 

  • Das Wissen und Kompetenzen der Schülerinnen in Bezug auf Umweltbewusstsein, Ökosystem und Schutz der Natur wurde erweitert und vertieft
  • Der benötigte Ressourcenbedarf wurde ermittelt (ökologischer Fußabdruck) und konkrete Handlungen wurden gesetzt (z.B. verändertes Einkaufsverhalten, Müllvermeidung, Mülltrennung, ... )
  • Vor- und Nachteile von Kunststoffen wurden erarbeitet z.B.: Langlebigkeit von Kunststoffen - Verwendung von Alltagsgegenständen aus Plastik im Südsudan
  • Wissenserweiterung in Bezug auf die Kunststoffherstellung - Der Weg der Kunststoffkapsel (von der Gewinnung des Erdöls bis hin zur Entsorgung )
  • Kenntnisse, wie der Kunststoffmüll ins Meer gelangt, Zerkleinerung und Langlebigkeit der Kunststoffe und der damit verbundenen Auswirkungen auf Pflanzen und Tierwelt bis hin zu unserer Nahrung wurden erworben

Projekttitel: "Unser Leben mit Kunststoff"

Highlight des Projekts war eine Exkursion zur Firma Erema. Im Rahmen der Exkursion wurde über den Recyclingaspekt und den Lebenszyklus berichtet.

Es wurden Molymod Molekülmodelle von natürlichen und synthetischen Polymeren/Makromolekülen erworben sowie eine ganze Reihe Fachbücher zum Thema Kunststoffe und Polymerwissenschaften für die Chemie und die Schulbibliothek gekauft.

Ein guter Nebeneffekt des Projekts ist, dass in Zukunft alle Klassen die Molymod-Molekülmodelle nutzen können und gute Fachbücher zu dem Thema die Schüler nun dazu einladen, auch mal VWA´s zum Thema Kunststoffe zu wagen.

Projekttitel: Technik in Theorie und Praxis - Ausbildung zum "Injection Moulding Assistant"

Wir setzten uns das Ziel, das Thema Kunststoff so vielfältig und attraktiv wie möglich aufzubereiten, um das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Kunststofftechnik zu wecken.

Die Schülerinnen und Schüler schlossen das Projekt mit einer Prüfung zum „Injection Moulding Assistant“ ab. Die Verleihung eines Zertifikats, ausgestellt und unterzeichnet von Vertretern der genannten Firmen, soll das Zusatzengagement der Schülerinnen und Schüler entsprechend würdigen. Es wird in einem entsprechenden Rahmen beim nächsten Besuch von LSI Vormayr überreicht.

Besonders attraktiv für unsere Schülerinnen und Schüler ist die Möglichkeit, in einem der Kooperationsunternehmen eine Ferialpraxis absolvieren zu können, wenn sie sich zeitgerecht bewerben. Nicht zuletzt versuchten wir auch ein Studium an der JKU oder an einer FH in das engere Blickfeld der Schülerinnen und Schüler zu rücken. Mit Zeitungsberichten aus der jüngsten Vergangenheit konnten wir ihnen vor Augen führen, dass die Kunststoffbranche und das Kunststoffstudium mit aussichtsreichen Karrierechancen und interessanten Tätigkeitsbereichen verbunden sind. Vielleicht könnte man beim nächsten Mal auch einen Besuch an der JKU oder FH einplanen.

Projekttitel: "Unsere Welt - eine Plastikwelt? Eisteich-Kids informieren über die Vor- und Nachteile von Kunststoffen"

Erreichte Ziele:

 

  • Kennenlernen des Materials Kunststoff in allen Vertiefungsgebieten
  • Sensibilisierung auf Kunststoffgegenstände mit allen Sinnen
  • Bezeichnungen und Namen für Kunststoffe und deren Bedeutung in der Mülltrennung kennenlernen – Umweltbelastung/ Umweltschutz
  • Bewusstes Wahrnehmen und kritische Auseinandersetzung von Verpackungen
  • Recyling – Upcycling – Downcycling
  • Weitergabe des Wissens durch Aufführungen, Ausstellungen, Erzählen

 

Die Kinder haben sich sehr intensiv damit auseinandergesetzt. Rückmeldungen von Eltern haben ergeben, dass sich ihr Einkaufsverhalten durch das Weitererzählen drastisch verändert hat.

Projekttitel: "Kunststoff auf der Spur"

Beschaffung von Kunos coole Kunsstoffkiste plus Begleitheft: fünf kleine Kunststoffstücke mit einem faszinierenden Werkstoff. Unser Farblabor wurde umgestaltet und mit weiteren Materialien für die bevorstehenden Experimente und Aktivitäten zum Projekt bestückt.

 

Es wurde Zeit einen Fachmann einzuladen. Herr Rametssteiner gab uns das Vergnügen, uns in die Welt des Kunststoffes einzuführen. Er erklärte uns auf sehr anschauliche lustbetonte Weise, was Atome sind und wie die sich verhalten.

 

Zum Abschluss gab es noch einen Elternnachmittag, wo unsere Ergebnisse präsentiert wurden. Die Eltern waren äußerst beeindruckt, was alles in einem Kindergarten möglich sei, sie gaben uns auch während der Forschungszeit immer wieder ein positives Feedback, weil die Kinder viel zu Hause von dem Projekt berichteten.

Projekttitel: "Faszination Technik: Energie- und Abfallverwertung"

Eine Gruppe der vierten Klasse des alten Gymnasiums Leoben nahm im Frühjahr an der Faszination Technik Challenge der steirischen Industrie und der STVG teil. Diese Challenge ist ein Wettbewerb für Schulen der die Notwendigkeit von technischen Berufen klar machen soll und Kontakte zur Wirtschaft ermöglicht. Im Rahmen der Challenge musste ein Folder und eine Präsentation vorbereitet werden.

Inhalt sind jeweils die Betätigungsfelder des gewählten Partnerbetriebs und insbesondere der erarbeiteten Experimente der SchülerInnen zu den Produktionsprozessen im Betrieb. Die Gruppe lernte im Rahmen einer Betriebsbesichtigung den Projektpartner Enages (Energie- und Abfallverwertungsgesellschaft) kennen und wurde dort über die Erzeugung von elektrischer Energie aus Abfällen informiert.

Für die SchülerInnen war das Projekt eine wertvolle Erfahrung. Neben den wertvollen Fachkenntnissen die die SchülerInnen weiterentwickeln konnten, lernten die SchülerInnen sich selbst zu organisieren und Verantwortung für ihren Aufgabenbereich zu übernehmen.

Projekttitel: "Lebenszyklus Kunststoff"

Zuerst haben wir die Schüler auf das Thema aufmerksam gemacht, indem wir mit ihnen ihren Tagesablauf durchgegangen sind und dabei versucht haben, auf jegliche Art von Kunststoff zu verzichten. Es hat sich bald herausgestellt, dass so ein Tag ohne Kunststoff in unserer heutigen Zeit nicht möglich wäre. Dabei sind wir oft an die Grenzen unserer Überlegungen gekommen, mit welchen Stoffen früher die eine oder andere Alltagssituation alternativ bewältigt wurde.

Als nächsten Punkt unseres Projektes haben wir uns mit der Entstehung und Entwicklung von Kunststoff beschäftigt. Anhand von Präsentationen, Sachberichten und Videos haben die Jugendlichen erfahren, wie Kunststoff hergestellt wird und wie viele verschiedenen Möglichkeiten der Stoffverarbeitung es gibt.

Ein sehr abwechslungsreicher Teil unseres Projektes waren die Experimente, die die Schüler und Schülerinnen selbst präsentiert haben, wobei die Eigenschaften von Kunststoff überprüft und analysiert wurden. Dafür wurde auch ein Teil der finanziellen Mittel aufgewendet. Den Jugendlichen hat es sehr gut gefallen, selber einen kleinen Versuch aufzubauen und diesen dann vorzuführen.

Projekttitel: "Leben mit Kunststoff"

Überraschend war, wie die SchülerInnen ihr neues Bewusstsein für Kunststoff einsetzen: Man sieht kaum noch PET-Flaschen auf den Bänken liegen, und Eltern gaben das Feedback, dass viel mehr über Materialien und Inhaltsstoffe reflektiert wird.

Die Schüler sind außerdem viel mehr sensibilisiert über die problematische Seite des Kunststoffs (Gesundheit, Littering, Verbrauchergesellschaft) und sehr interessiert, an neuen Alternativprodukten weiter zu forschen. 

Foto: Mag. (FH) Doris Würzlhuber

Mag. (FH) Doris Würzlhuber

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Foto: David Schönmayr, PhD

David Schönmayr, PhD

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