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Das Projekt ‚K-CSI‘ sollte bei Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für das Thema Kunststoff-Recycling erhöhen.

 

„In Oberösterreich hat die Kunststoff-Branche mit zahlreichen Weltmarktführern eine enorme wirtschaftliche Bedeutung und bietet Top-Arbeitsplätze. Um Jugendliche für eine Ausbildung in der Kunststoff-Branche zu begeistern, müssen wir über alle Aspekte des Werkstoffs informieren. Und das Wissen über Recycling ist oft noch mangelhaft“, erklärt KC-Manager Mag. Elmar Paireder die Beweggründe für die Projekt-Initiierung.

 

„K-CSI“ war ein Projekt zur Sensibilisierung von jungen Menschen für technisch / naturwissenschaftliche Vorgänge am Beispiel Kunststoff. Die Kunststoffbranche ist eine wachsende Branche, die zur Erreichung der zukünftigen Anforderungen gut ausgebildete Mitarbeiter benötigt. Das internationale Umfeld der Unternehmen bietet besonders Menschen mit Migrationshintergrund viele Möglichkeiten sich zu entfalten und die Unternehmen profitieren von interkulturellen Teams. Das Projekt ‚K-CSI‘ beschäftigte sich durch den Cradle to Cradle Konzeptansatz besonders mit Umweltaspekten. Alte Computergehäuse, Kühlschranktüren, Handyschalen – viele Kunststoffteile können gesammelt und wiederaufbereitet werden. Einerseits werden so die Müllberge kleiner, andererseits können durch die Wiederaufbereitung wertvolle neue Rohstoffe gewonnen werden. Im didaktischen Bereich zielte diese Bewusstseinsbildung vor allem darauf ab, dass Kinder verstehen lernen, wie viel Kunststoff in den Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs enthalten ist, was eine korrekte Abfalltrennung bringt und, dass es unendlich spannend und herausfordernd sein kann, an der zukünftigen Entwicklung von Technologien für den Menschen mitzuwirken.

 

Ausgehend von den Lehrplänen der Schulen wurden altersadäquate Lehr- und Arbeitsmaterialien erstellt. Dazu bereiteten die wissenschaftlichen Projektpartner unterstützt durch PädagogInnen der Schulpartner das didaktische Konzept auf. Die Erarbeitung der Materialien, im speziellen der Kunststoff Lehrmittel, welche auch nach Projektende zur Verfügung stehen, erfolgte durch SchülerInnen unter der Leitung des Lehrpersonals. Die Themeneinführung für Kinder, SchülerInnen, Lehrer, Eltern in Form von Workshops und Informationsveranstaltungen erfolgte zielgruppenspezifisch. Während es für die älteren SchülerInnen sowie für PädagogInnen und Eltern eine Veranstaltung mit Fachvorträgen von Forschern der JKU und FH Wels bzw. auch von Unternehmensvertretern gab, wurden die Jüngeren in den Kindergärten und Schulen vor Ort spielerisch durch z.B.: den Besuch eines Abfallberaters oder eines Forschers an das Thema herangeführt.

 

Die Konzeption und Betreuung der Experimente erfolgte durch Bachelor-, MasterstudentInnen und ForscherInnen der FH-Wels, JKU und des JKU Open Lab. Diese haben Versuche für SchülerInnen entwickelt und sind auch als Role Models aufgetreten. Damit der Kunststoffkreislauf angreifbar wurde, wurde die ‚Projektgeschichte‘ anhand eines Stempels der Firma Trodat erzählt – vom Rohstoff über die Produktion eines Produktes bis zum Up-cyclingund der Entstehung eines neuen Produktes. Exkursionen wie beispielsweise zu der Firma Trodat oder der Besuch des O.Ö. Landes- Abfallverwertungsunternehmens haben das Thema Kunststoffkreislauf noch einmal „begreifbar“ gemacht und das Projekt abgerundet.

Foto: Mag. (FH) Doris Würzlhuber

Mag. (FH) Doris Würzlhuber

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